Informationen zum Bergmönch
Die Idee
Beim Bergsteigen liegt der Reiz in der Gewissheit jedem Gelände zu trotzen und sei es noch so schrofig, steht´s mit einem Ziel vor Augen – dem Gipfel. Der Abstieg hingegen ist gelenkbelastend und damit nötiges Übel. Ganz anders beim Mountainbiken dort stellt dieser ein belohnendes Adrenalinerlebnis dar, das einen mühelos ins Tal bringt und damit lange Distanzen ermöglicht. Der „Bergmönch“ vereint beides. Ein Sportgerät das bergwärts komfortabel transportiert wird und talwärts zum spaßigen Downhill-Gefährt fürs Grobe mutiert.
Der Bergmönch
Eine Systemlösung aus Rucksack und Rollergefährt. Bergauf uneingeschränktes Bergsteigen mit freien Händen und allen Sinnen. Anschließend wahlweise stehend oder kniend ins Tal rauschen. Geht es geländemäßig richtig zur Sache, steht man, mit dem Gesäß nach hinten verlagert auf dem „Bergmönch“. Anderenfalls fährt man kniend, mit entspannter Muskulatur talwärts. Diese Geometrie ist die logische Konsequenz etlicher theoretischer und später empirischer Evaluationsschritte. Durch den aufrechten, tiefen und weit nach hinten verlagerten Stand, sowie die unterschiedlich großen Laufräder ergibt sich ein vollendetes Fahrkonzept, das bergab perfektes Handling und Sicherheit gewährleistet und dabei den idealen Kompromiss aus Kompaktheit bergauf und Komfort bergab darstellt. Der Blick fürs Ganze zusammen mit cleveren Detaillösungen, ermöglicht es, einerseits den „Bergmönch“ sehr bequem und rückennah zu transportieren und andererseits eine gewaltige Entfaltung bei extrem geringem Gewicht zu realisieren.
Seine Vorteile
Beim Bergabgehen werden unsere Gelenke bei jedem Schritt mit einem mehrfachen des Körpergewichtes belastet -Schritt für Schritt müssen unsere Beine die Abwärtsbewegung des Körpers abbremsen. Die Folgen kennt wohl jeder: Irgendwann werden die Muskeln in den Oberschenkeln "weich", irgendwann schmerzen die Knie. Der Gang wird unsicherer. Irgendwann stolpert man mehr den Berg hinab, als dass man kontrolliert geht. Studien haben ergeben, dass 67 Prozent aller Bergsteiger Knieprobleme haben, gefolgt von Beschwerden in den Sprunggelenken, Hüften, Schultern und der Wirbelsäule. Mit dem Bergmönch unterwegs, löst sich dieses Problem schlicht und ergreifend in Luft auf, der Abstieg wird rollend bewältigt, absolut gelenkschonend.
Der Bergmönch ermöglicht so noch nie dagewesenen Spaß am Berg. Dadurch erschließt sich eine völlig neue Zielgruppe fürs Bergsteigen bzw. Bergwandern. Sport- und Naturbegeisterten, denen bisher „action“ an dieser Freizeitbeschäftigung fehlte, bietet sich mit dem Bergmönch eine extrem abwechslungsreiche und spaßintensive Möglichkeit Berge zu erleben.
Im Gegensatz zu Sommerrodelbahnen und anderen Berg-Erlebnis-Angeboten kann der Bergmönch überall und jederzeit benutzt werden. Diese Dezentralisierung führt zu einem sanften Alpentourismus und nachhaltiger Bergnutzung.
Doch woher kommt nun der Name "Bergmönch"? Man trägt das Rad auf den Berg und kniet bei der Abfahrt wie ein Mönch – Bergmönch.